Förderkurs Aufmerksamkeit


Ziel ist, dass der Mensch zu jeder Zeit und in jeder Situation in der Lage ist, die Aufmerksamkeit des Hundes von den Umweltreizen weg auf sich zu lenken.

Je nach den Erfahrungen des Hundes und nach seinen „Leidenschaften“ kann diese Aufgabe sehr anspruchsvoll sein. Spielen in allen Formen ist dabei das beste Mittel, um die Bindung zwischen Mensch und Hund zu festigen und damit die Aufmerksamkeit zu verbessern.

Die Hauptaufgabe besteht zunächst einmal darin, herauszufinden, wodurch der eigene Hund am sichersten zur Aufmerksamkeit zu motivieren ist. Bei vielen Hunden ist dies durch Futter und Futterspiele zu erreichen, andere finden Spielzeuge, wie Bälle oder Spieltaue toll. Eine Kombination aus beiden ist ein Futterdummy, der zum apportieren geeignet ist und als Belohnung dem Hund Futter verschafft.

Parallel soll der Hund ein oder mehrere Aufmerksamkeitssignale lernen. Hierzu kann zum Beispiel das „Schau“ dienen, was den Hund veranlasst, seinem Menschen ins Gesicht (hilfsweise auf den Oberkörper) zu sehen.

Auch sehr hilfreich kann ein Signal wie „Kuck mal“ sein, bei dem der Hund immer im unmittelbaren Umfeld (vor den Füßen) des Menschen ein Leckerchen findet. Oder ein Signalwort wie „Komm spielen“ und entsprechende Körperbewegungen, die dem Hund ein tolles Spiel versprechen.

Inhalte

- Einführung / Theorie
- Spielen 1 (Objektspiele)
- Spielen 2 (Futterspiele)
- Belohnung / Strafe
- Abbruchsignal
- Spielen mit Körpereinsatz
- Aufmerksamkeitstraining im Außenbereich
- Alltagssituationen

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